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Lofoten Adventure

Es ist wieder soweit! Adventure Zeit ist angesagt für das Jahr 2013! Den Norden Europas haben wir uns dieses Mal als Ziel ausgesucht und sind bei unseren Recherchen bei den Lofoten hängengeblieben. Wir haben uns ziemlich schnell entschieden, die sollen es werden! Und nach einiger Planung ging Anfang August unser Flieger nach Norwegen. Es erwartete uns ein anstrengendes, aber hochspannendes und geiles Adventure. 18 Tage zu zweit zu Fuß unterwegs nach unserem Motto Unlimited Hiking. Mit 25 Kilo wanderten wir am „Harstad/Narvik lufthavn, Evenes“ los. Allerdings mussten wir uns auch erst an dieses Land und seine harschen Bedingungen gewöhnen. So steckte Simon auf Grund einer Unachtsamkeit am zweiten Tag bis zur Hüfte im Sumpf fest und das abendliche Lagerfeuer konnte auch nicht immer praktiziert werden, da entweder kein Holz vorhanden war oder dieses schlichtweg zu nass war. Die ersten Tage mussten wir auch feststellen, dass unsere Karten, die wir in Deutschland gekauft hatten, wieder mal nicht viel Wert hatten. Auf diesen waren zwar Wege eingezeichnet aber in der Natur waren leider keine vorhanden. Darum lautete das Motto des Öfteren: Hilft ja nix, Kompass raus, kurz orientiert und dann querfeldein weiter laufen. Wirklich dunkel wurde es nachts am Anfang auch nicht. Unser erstes Ziel Moskenes hatten wir planmäßig nach 12 Tagen erreicht und eine atemberaubende Landschaft mit Meer, Bergen und Sandstränden gesehen. Nachdem wir einen Tag mit Fähre fahren verbracht hatten stand uns der zweite Teil bevor. Fünf Tage Survival auf der Insel Landegode. Wir bauten ein hammer Lager und versuchten uns im Fallenstellen, Fischen und sammeln von Nahrung. Ruck zuck waren die 18 Tage um aber es hatte sich wieder mal gelohnt aus dem Alltag auszubrechen und die Natur in ihrer ursprünglichsten Form zu erleben.

 

Hier noch das Exposé zur Adventure Planung vor der Tour zum nachlesen:

 

 

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Lofotenroute

 

Bei unseren Adventures führen wir über jeden Tag Tagebuch und machen etliche Bilder, um die gewonnen Eindrücke und Erfahrungen für ewig festzuhalten. Wir sind gerne bereit ihnen das Tagebuch (PDF) als Dankeschön für eine Spende entgegenkommen zu lassen. Mit ihrer Spende unterstützen Sie uns bei der Verwirklichung unseres nächsten Projekts. Dies funktioniert folgendermaßen: Sie spenden über den Spenden Button links und teilen uns unter Contact mit welches Tagebuch Sie als Dankeschön gerne hätten und wir lassen ihnen dieses dann zukommen. Falls Sie nicht über PayPal spenden möchten, sondern über einen anderen Weg, dann kontaktieren Sie uns bitte über Contact und wir lassen Ihnen dann unsere Kontoinformationen zukommen. Im Folgenden eine kleine Kostprobe was Sie erwartet: 

 

 

06.08.2013 - Simon

War wohl nix mit dem chilligen Tag

 

Heut ist ein eher ruhiger Tag eingeplant bzw. wollen wir uns heut mal mehr Zeit lassen weil nach 5 Tagen vollgas und rumgehetze sind die Füße schon sehr lädiert und außerdem soll ja das Wetter heut eher schlecht werden. Daum schlafen wir gleich mal länger aus, bis halb neun. Den Topf haben wir rausgestellt, da es ab Mitternacht regnen sollte damit wir neues Wasser haben, da unsere Vorräte zugrunde gehen und wir beide einen ziemlichen Durst haben. Aber es hat leider nicht geregnet. Demzufolge Topf leer. Kurzer Blick nach Draußen. Bewölkt. Gut. Steh mer auf. Zampacken und waschen und dann los. Mittlerweile halb zehn. Es beginnt leicht zu regnen. Egal. Weiter. Dann um elf Uhr auf der ersten kleineren Anhöhe des heutigen Tages entscheiden wir uns das Zelt aufzustellen weil wir den Eindruck haben, dass es gleich stärker regnen wird. Wir müssen sowieso Frühstück machen. Also zack bum schnell das Zelt aufgestellt. Hubba Hubba steht innerhalb von einer Minute. Also rein und Frühstück machen. Natürlich self made mix Haferflocken. Es regnet natürlich nicht fester. Drum nach dem Frühstück wieder raus. Abbauchen und weiter. Nauf d Berg. Auf dem Grat oben angekommen Karte raus und orientieren und Hammer Aussicht genießen. Stark! Und weiter. Beim Wasser abfüllen kommen ein älteres Ehepaar an uns vorbei, aus dem Ruhrpott die hier mit dem Fahrrad fahren und ein paar Wanderungen machen. Sind stark beeindruckt wie wir so viel Gepäck schleppen können und dass wir trotz nicht vorhandener Wege bzw. Markierungen hier wandern können wie sie nur auf dem Feldweg hier rumstapfen können. Wir verabschieden uns nach einem kurzen Pläuschen und nehmen den nächsten höheren Grat in Angriff. Steil hinauf. Aber absolut mega hier. Wahnsinns Aussicht. Gott sei Dank hat man gute Sicht trotz mäßigem Wetter, da es immer mal wieder leicht nießelt und ein penetranter ekliger Wind geht. Aber heut sin mer gut drauf. Die Aussicht hebt die Stimmung und die etwas angespannte Stimmung am Abend des Vortages auf Grund von Erschöpfung und Überanstrengung der letzten Tage ist gleich vergessen. Thomas sprintet regelrecht die Berge hoch und ich brauch wie immer etwas länger für die Anstiege. Immer mal wieder Blaubeeren zwischendurch mampfen so wie die ganzen letzten Tage. Gibt’s hier ja zu Haufen. Auf einer weiteren Anhöhe hats dann wieder den Anschein als würde es gleich wieder stärker regnen. Darum schnell Zelt wieder aufgebaut. Reingehockt und Mittagessen. Mittlerweile 14:30 Uhr. Es gibt „Brösel-Brot“ mit Käse und Wurst. Es hat natürlich nicht stärker geregnet. Aber Wind hats wie Sau. Schnell Zelt wieder abgebaut weils mit dem Wind echt arsch kalt ist. Mir fliegt ne Tüte weg. 100 Meter Sprint und schon wieder eingefangen. Zelt wieder verpacken und los damits wieder warm wird. Ab und zu gibt’s heute brauchbare Wege aber man is sich nie sicher ob es die Richtigen sind oder nur Schaftrampelpfade. Deshalb lauf mer auch zweimla Umwege und der Rest wird querfeldein gelaufen. Unter anderem wieder mal kurz durch nen Sumpf. In ein Kreuzungsbuch tragen wir uns noch ein. Natürlich als Simon und Thomas Die Adventure Buabm. Immer wieder holen wie die Karte raus und orientieren uns am Meer, umliegenden Bergen und Bergketten und den Höhenlinien auf der Karte. So langsam verinnerlichen wie die norwegische Vorstellung vom Wandern. Noch eine Gebirgszunge hinunter und um 19:00 Uhr kommen wir an einem See mit einer lustigen Hütte an. Nach näherem betrachten stellen wir fest: ist eine offene Hütte für jedermann die von einem Verein wahrscheinlich verhalten wird. Mega geil hier. Wirklich mega mega mega geil. Ein Tisch, Schlafgelegenheiten, ein Ofen bzw. Ofen-Herd mit Holz und einem Wandschrank mit Gewürzen Ketchup Senf Töpfen etc.. Hier ist alles was man braucht und noch viel mehr. Ich nehme mir erst mal das 50 Meter entfernte Plumpsklo vor und dann versuchen wir es mit unserer Miniangel im See. Aber der See ist so flach, dass es keinen Sinn macht und wir gleich mal lieber den Ofen dann anheizen. Heut gibt’s mal wieder Reis. Wasser kocht. Reis rein. 30 Minuten später Reis essen. Alles wird ausprobiert. Reis mit Ketchup. Reis mit Erdbeermarmelade. Reis mit Pommes Gewürz. Aber unser Favorit ist ganz klar Reis mit Zimt und Zucker. Geiles Abendessen! Danach waschen wir uns noch im See mit Seife. Arsch kalt. T-Shirt und Boxershort wird auch gewaschen. Nach 6 Tagen war das längst überfällig. Und dann wieder ein in die warme Stube. Für morgen wäre auf dem Plan gestanden falls möglich einiges an Reis abzukochen weil es hier echt das Problem gibt, dass zu wenig Wald ist um immer ein Feuer zu machen für Essen. Darum machen wir das auch jetzt gleich. Also immer wieder Wasser kochen und Reis rein. Fast 1,5 Kilo mach mer gleich als Vorrat für die nächsten Tage. Ach ja, Kaffee gabs für jeden noch 2 Becher vorhin. War auch okay für das, dass wir beide keine Ahnung von Kaffee haben. Neben dem Reis kochen schreibe ich im Kerzenschein Tagebuch. Echt geil und vllt werden jetzt auch endlich mal wieder die Schuhe trocken. Für morgen ist ein lässiger Tag angesetzt. Erst mal hier frühstücken und nochmal Kaffee machen, dann wieder E10 laufen und nach Leknes trampen und dort mal bischen einkaufen und dann weitertrampen zu unserem nächsten Ausgangpunkt einer weiteren zwei Tagestour. Hoffentlich so geil wie die heutige. Kanns nur nochmal wiederholen. Wenn die Sonne sich heute mal blicken hätte lassen wäre es der perfekte Tag gewesen. Wir machen jetzt noch den Reis fertig. Eine Portion mit unseren Soßen und eine andere mit Zimt und Zucker. Und dann noch n paar Fotos machen und dann schlafen hier in der geilen Hütte in ders langsam Sauna Temperatur hat vor lauter Reis machen. Mittlerweile schon 00:15 Uhr. Na dann. Bis morgen!

 

 

 

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